Instruktorentraining Juli 2013

Nachdem ich zwar in letzter Zeit öfter bei Mimmo im Training war, aber es seit einiger Zeit nicht mehr geschafft hatte einen regulären Lehrgang bei Mimmo oder Soke zu besuchen, ist es mir tatsächlich gelungen am Samstag, 6. Juli zum Instruktorentraining nach Ludwigsburg zu fahren.
Viele alte, aber auch neue Gesichter waren in der Kobudo-GruppeTrainingshalle versammelt. Als erstes stand eine Stunde Kobudo auf dem Programm. Mimmo übte mit uns die ersten 6 Kihon-Kata. Großen Wert legte er auf die korrekte Ausführung der Techniken und gab auch einige Tipps, wie die Zwischenbewegungen auszusehen haben. Bei mir hatten sich wieder einige Leichtsinnsfehler, oder man kann es auch Bequemlichkeiten nennen, eingeschlichen. Hier habe ich wieder einiges mit auf den Weg nach Hause bekommen, die ich in nächster Zeit im Training berücksichtigen darf, bzw. muss.
Die nächste Stunde behandelte das Kindertraining. Hier hat Mimmo einige karatespezifische Übungen und Spiele gezeigt, die ich noch nicht kannte. Das wichtigste amSensei Mimmo und CM Kindertraining ist, das man die Kinder zum Bewegen animiert, sie aber gleichzeitig nicht überfordert, sondern langsam an die schwierigeren Übungen heranführt. Es waren einige altbekannte Übungen dabei, aber auch neue interessante Dinge, die man sogar ins Erwachsenentraining einbauen kann.
Nach einer kurzen Mittagspause, in der ich nach einem kleinen Erholungsschlaf in der Halle noch ein interessanten Gespräch mit Mimmo hatte, ging es weiter mit einer Stunde Kihon und Kihon-Ido. Da hier schon die Temperatur auf einem Höhepunkt angelangt war, konnte in dieser einen Stunde jede Menge Schweiß den Hallenboden benetzen. Im Wesentlichen hat Mimmo in dieser Stunde alle grundlegenden Techniken im Stand Üben lassen. Danach wurden im Laufen eben diese Techniken noch einmal wiederholt, zusammen mit Technikkombinationen. Der "krönende" Abschluss war das Üben von Yoko-Tobi-Geri. Sascha und MimmoDas hat Erinnerungen an genau diese Trainingsstätte hervorgerufen, nur etwa 20 Jahre früher. Hier hatten wir in der unteren Halle auch immer Yoko-Tobi-Geri geübt und hatten dazu schon im Vorraum Anlauf genommen, um dann in der Halle des Partners Hand zu treffen.
Die letzte Trainingseinheit für mich an diesem Tag war der Katamarathon. Nachdem Mimmo die Kata einmal gelaufen war, durften wir uns daran machen, das gesehene umzusetzen. Mit einfachen Kata wie Kihon Kata Ichi oder die Heian Serie ging es los, um dann bei den bei mir noch nicht so sicheren Kata wie Saifa oder Sanchin zu landen. Auch hier habe ich wieder einiges an Material mit nach Hause bekommen, an dem ich in den Sommerferien arbeiten kann.
Ich freue mich schon auf den nächsten Lehrgang.